Fiesta de San Martín Caballero


En la Capilla debajo de la Iglesia

La capilla está oscura. Todavía no se prenden los faroles.

Palabras de Bienvenida


① „Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind“

Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.

Acto penitencial

Kind 1
Lieber Gott, wir sehen oft nicht die Not von anderen Menschen. Herr, hilf uns, mit offenen Augen durch das Leben zu gehen.

Mientras se canta la canción, un niño prende una luz cerca del altar.

Kind 2
Lieber Gott, wir merken oft nicht, wenn unseren Mitmenschen etwas fehlt. Herr, hilf uns, mit anderen Menschen zu teilen.

Mientras se canta la canción, un niño prende una luz cerca del altar.

Kind 3
Lieber Gott, wir vergessen oft, uns zu bedanken. Herr, hilf uns, Danke zu sagen, wenn wir etwas geschenkt bekommen.

Mientras se canta la canción, un niño prende una luz cerca del altar.

Pastorin Stefanie
Lieber Gott, wir bitten dich um Vergebung, dass wir unsere Augen und Ohren oft verschlossen haben. Wir haben oft nicht erkannt, dass wir gebraucht wurden. Wir hatten oft keine Zeit, um an dich zu denken. Deswegen haben wir auch unsere Mitmenschen vergessen. Lieber Gott, bitte verzeihe uns, wenn wir etwas falsch gemacht haben. Amen.
Pfarrer Mathias
Lieber Gott, voller Freude feiern wir heute das Fest des Heiligen Martin. Deine Liebe hat ihn groß gemacht. Das Beispiel von deinem Sohn Jesus Christus hat ihn gestärkt. Das Leben des Heiligen Martin ist für uns wie ein helles Licht in der Finsternis. Schenke uns den Mut, anderen Menschen zu helfen und für sie da zu sein. Darum biten bitten wir durch Christus, unseren Herrn. Amen.

Aleluya

So spricht der Herr: Ein neues Gebot gebe ich euch: Wie ich euch geliebt habe, so sollt auch ihr einander lieben.

Evangelio

El Señor esté con ustedes.
Y con tu espíritu.
Lectura del Santo Evangelio según San Mateo.
Gloria a ti, Señor Jesús.
Cuando el Hijo del hombre venga en su gloria rodeado de todos los ángeles, se sentará en su trono glorioso. Todas las naciones serán reunidas en su presencia, y él separará a unos de otros, como el pastor separa las ovejas de los cabritos, y pondrá a aquellas a su derecha y a estos a su izquierda. Entonces el Rey dirá a los que tenga a su derecha: „Vengan, benditos de mi Padre, y reciban en herencia el Reino que les fue preparado desde el comienzo del mundo, porque tuve hambre, y ustedes me dieron de comer; tuve sed, y me dieron de beber; estaba de paso, y me alojaron; desnudo, y me vistieron; enfermo, y me visitaron; preso, y me vinieron a ver“. Los justos le responderán: „Señor, ¿cuándo te vimos hambriento, y te dimos de comer; sediento, y te dimos de beber? ¿Cuándo te vimos de paso, y te alojamos; desnudo, y te vestimos? ¿Cuándo te vimos enfermo o preso, y fuimos a verte?“. Y el Rey les responderá: „Les aseguro que cada vez que lo hicieron con el más pequeño de mis hermanos, lo hicieron conmigo“. Luego dirá a los de su izquierda: „Aléjense de mí, malditos; vayan al fuego eterno que fue preparado para el demonio y sus ángeles, porque tuve hambre, y ustedes no me dieron de comer; tuve sed, y no me dieron de beber; estaba de paso, y no me alojaron; desnudo, y no me vistieron; enfermo y preso, y no me visitaron“. Estos, a su vez, le preguntarán: „Señor, ¿cuando te vimos hambriento o sediento, de paso o desnudo, enfermo o preso, y no te hemos socorrido?“. Y él les responderá: „Les aseguro que cada vez que no lo hicieron con el más pequeño de mis hermanos, tampoco lo hicieron conmigo“. Estos irán al castigo eterno, y los justos a la Vida eterna».
Palabra del Señor.
Te, alabamos, Señor.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus.
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wenn der Menschensohn in seiner Herrlichkeit kommt und alle Engel mit ihm, dann wird er sich auf den Thron seiner Herrlichkeit setzen. Und alle Völker werden vor ihm zusammengerufen werden, und er wird sie voneinander scheiden, wie der Hirt die Schafe von den Böcken scheidet. Er wird die Schafe zu seiner Rechten versammeln, die Böcke aber zur Linken. Dann wird der König denen auf der rechten Seite sagen: Kommt her, die ihr von meinem Vater gesegnet seid, nehmt das Reich in Besitz, das seit der Erschaffung der Welt für euch bestimmt ist. Denn ich war hungrig, und ihr habt mir zu essen gegeben; ich war durstig, und ihr habt mir zu trinken gegeben; ich war fremd und obdachlos, und ihr habt mich aufgenommen; ich war nackt, und ihr habt mir Kleidung gegeben; ich war krank, und ihr habt mich besucht; ich war im Gefängnis, und ihr seid zu mir gekommen. Dann werden ihm die Gerechten antworten: Herr, wann haben wir dich hungrig gesehen und dir zu essen gegeben, oder durstig und dir zu trinken gegeben? Und wann haben wir dich fremd und obdachlos gesehen und aufgenommen, oder nackt und dir Kleidung gegeben? Und wann haben wir dich krank oder im Gefängnis gesehen und sind zu dir gekommen? Darauf wird der König ihnen antworten: Amen, ich sage euch: Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.

La historia de San Martín Caballero

Bild von einem großen Soldaten (Vater) und einem kleinen Jungen (Sohn)

Ich möchte euch heute von einem kleinen Jungen erzählen. Sein Name war Martin. Martin hatte natürlich auch einen Vater. Dieser Vater war ein besonders guter Soldat und der Kaiser wollte ihn immer in seinem Regiment haben, wenn es mal wieder in den Krieg ging. Denn Martins Vater war ein ganz tapferer Krieger, der sehr gut kämpfen konnte. Martins Vater war nicht oft zu Hause, er war viel unterwegs, aber wenn er dann zu Hause war, dann fand Martin das immer ganz toll. Denn der Vater erzählte von den großen Taten, die er wieder getan hatte. Wie er mit dem Pferd über die Felder geritten sei und wie er ganz viele Menschen mit seinem Schwert besiegt habe. „So möchte ich auch mal kämpfen können“, hatte Martin da gedacht und nachts träumte er, wie er über die Felder reiten würde und die Menschen besiegen und ganz berühmt würde.

Bild von einem kleinen Jungen mit einem großen Schwert

Am nächsten Tag ging er dann immer gleich zu seinen Freunden und erzählte von den Heldentaten seines Vaters. Und gleich holten sich die Jungs Stöcke, um auch Soldat zu spielen. Eines Tages brachte ihm sein Vater etwas von seinem Kriegszug mit. Es war ein großartiges Geschenk: ein Holzschwert. Martin fiel seinem Papa um den Hals küsste ihn und drückte ihn und freute sich riesig über dieses tolle Geschenk. Er stellte sich gleich in Position und fing an zu kämpfen. Und sein Vater zeigte ihm, wie man richtig mit einem Schwert umgehen muss. Nach ein paar Minuten wollte Martin nicht mehr mit seinem Vater spielen, jetzt wollte er sein Schwert auch seinen Freunden zeigen. Stolz und wie ein großer Kämpfer des Kaisers ging er auf die Straße. Seine Freunde schauten mit großen Augen neidisch auf das Holzschwert. „Darf ich auch mal haben“, riefen sie alle durcheinander. Doch Martin hielt das Schwert fest in seiner Hand. „Nein das gebe ich nicht her. Das soll kein anderer haben. Das hat mir mein Papa geschenkt und das soll nicht kaputt gehen. Los kommt, holt euch Stöcke und dann kämpfen wir.“ Und so ging es los und die Kinder spielten Soldat. Martin war natürlich Sieger. Er hatte mit seinem tollen Schwert alle getroffen und besiegt. Allerdings hatte das manchmal auch ganz schön weh getan, wenn er die anderen mit seinem Schwert getroffen hatte. Das machte Martin ein wenig traurig, aber er war der Sieger. Mit Papas tollem Schwert war er der Größte. Er spielte oft mit dem Schwert und er passte auch ungeheuer auf, dass niemand sein Schwert bekam und dass er es nicht kaputt machte. Und sein Vater war riesig stolz, dass er einen so mutigen und kampfbegeisterten Jungen hatte. Manchmal zog er sogar sein Schwert heraus und kämpfte im Spaß mit seinem Jungen. Das war supertoll für Martin, dann war er besonders glücklich und sein Vater besonders stolz.

Bild: Martin erlebt seinen Vater als einen traurigen Soldaten

Martin wurde älter. Sein Vater erzählte ihm nun auch, wie es als Soldat so sei. Und manchmal, wenn der Vater nach Hause kam, da merkte Martin auch, dass etwas mit seinem Vater nicht stimmte. Manchmal kam er sehr betrübt nach Hause. Eines Abends fragte Martin dann seinen Vater. „Vater, sag mal, warum bist du so traurig heute. Das letzte Mal als du nach Hause gekommen bist, da warst du so glücklich, dass du wieder einen Kampf gewonnen hast. Heute schaust du nur so vor dich hin?“ „Tja“, sagte sein Vater, „weißt du mein Sohn, wenn man kämpfen muss, dann ist das nicht nur eine Freude. Wir haben gewonnen, das ist schön, aber gestern, da ist auch etwas schreckliches passiert: Mein Freund, der Silvius, ist bei einem Kampf schwer verwundet worden. Ich habe ihn nach dem Kampf in den Armen gehalten und dann ist er gestorben. Ein Schwert hatte so schwer getroffen, dass er daran gestorben ist. Und deshalb bin ich traurig.“ „Aber ihr habt doch gewonnen, ihr habt gesiegt, das ist doch toll. Dein Schwert hat doch wieder alle besiegt, freu dich doch.“ „Tu ich ja auch, aber ich bin auch etwas traurig. Ach komm, lass uns zur Mutter gehen, die hat das Essen fertig.“ Martin konnte gar nicht verstehen, dass sein tapferer Papa so traurig war. Der war doch so ein mutiger Kämpfer. Aber er dachte nicht weiter darüber nach, denn nach dem Essen wollte er wieder mit seinen Freunden spielen. Die Traurigkeit des Vater hatte er schnell vergessen, er kam nun auch wieder stolz als Sieger nach Hause. Doch irgendwie hat das ein dunkles Gefühl in ihm hinterlassen. Immer wieder fragte Martin nun auch, was den Menschen passiert ist, die von seinem Vater besiegt worden sind. Und immer wieder hörte er, dass sie schwer verwundet oder gar getötet worden sind. Und jedes Mal hatte er weniger Lust mit seinem Schwert zu spielen. Irgendwie machten ihn die Geschichten immer sehr traurig und er konnte gar nicht verstehen, warum sein Vater so ein stolzer Kämpfer war.

Bild: Martin als ein stolzer Soldat

Als Martin dann alt genug geworden war, da sagte der Kaiser zu Martins Vater: „Du bist ein guter Soldat, ein mutiger und tapferer Kämpfer. Und du hast einen Sohn. Der soll bei mir auch Soldat werden. Solche Leute wie euch, die kann ich gut gebrauchen.“ Martins Vater war sehr stolz, dass nun auch sein Sohn dem Kaiser dienen sollte. Sobald er nach Hause kam, erzählte er es seiner Frau und als Martin abends wieder zum Essen kam, da nahm er seinen Sohn beiseite. „Martin“, sagte er, „der Kaiser hat mit mir gesprochen. Er hat gesagt, dass du nun alt genug bist, um auch Soldat zu werden. Und du sollst dem Kaiser dienen, denn du bist ein tapferer Junge.“ Martin war sehr angerührt. Es war eine Ehre dem Kaiser als Soldat zu dienen. Er ging auf sein Zimmer, nahm das alte Holzschwert seines Vater in die Hand und freute sich, zusammen mit seinem Vater als Soldat zu dienen. Und es ging los. Beide zogen nun zum Kaiser um den Soldatendienst zu beginnen. Martin war schon ein guter Soldat, er konnte gut kämpfen, das hatte er von seinem Vater gelernt. Ja und dann zog er los. Sein erster Kampf stand bevor. Mutig zog er sein Schwert und schlug auf die Feinde ein. Doch schnell sah er, dass sein Schwert die Menschen böse verletzte. Sie schrieen und es war alles ganz furchtbar. Das war nicht mehr das Spiel mit dem Holzschwert, das war jetzt schreckliche Wirklichkeit. Und Martin konnte es nicht mit ansehen. Er drehte sich um und ritt mit seinem Pferd so schnell er konnte nach Hause. Er lief in sein Zimmer, ging zu seinem Holzschwert, das über seinem Bett hing, nahm es und zerbrach es über seinen Knien. Er wollte nie wieder mit einem Schwert einen Menschen schlagen.

Bild: Martin teilt seinen Mantel mit einem Bettler

Am nächsten Tag zog er wieder seine Soldatenkleidung an und sagte zu seiner Mutter: „Ich werde zum Kaiser gehen, und ihm mein Schwert zurückgeben. Ich will nicht so viel Leid über die Menschen bringen. Schon Gott hat gesagt: Tue dem anderen nichts Böses an.“ Und er ritt los in die kaiserliche Stadt. Es war ein bitterkalter Tag, windig, stürmisch und nass. Der Regen peitschte in sein Gesicht. Er hüllte sich in seinen roten Mantel, wärmte sich und ritt der Stadt entgegen. Am Stadttor saß ein Bettler. Der hatte nichts anzuziehen, nur einen Fetzen Stoff besaß er, in den er sich einhüllte. An der Mauer suchte er ein wenig Schutz, um dem kalten Wind zu entgehen. Doch er fror entsetzlich. Er rief die Menschen um Hilfe an, aber sie gingen vorbei, eingehüllt in ihre Kleider hörten sie das Rufen des Bettlers nicht. Auch Martin hörte das Rufen nicht, er sah nur diesen Mann da sitzen, frierend in sich gekauert. Er ritt vorbei. Doch nur wenige Meter danach, hielt er inne, hielt das Pferd an und drehte um. Ohne ein Wort zu sagen, stieg er vom Pferd, zog seinen Umhang aus, und nahm das Schwert. Der Bettler sah, was vor ihm passierte und er hatte ungeheure Angst. „Will dieser kaiserliche Soldat mich töten? Ich habe doch gar nichts getan!“ Doch Martin dachte gar nicht daran. Er nahm das Schwert und teilte seinen Mantel in der Mitte durch. „Nimm hin und wärm dich damit“, sagte er, schwang sich auf das Pferd und war schon wieder weg. Noch ehe der Bettler auch nur etwas sagen konnte, war Martin verschwunden. „Ein Schwert zu haben, ist doch gar nicht so schlecht“, dachte Martin. „Aber ich will mit einem Schwert nicht mehr den Menschen schaden, ich will ihnen helfen. Mein Schwert soll ein Schwert der Liebe und der Hilfe sein.“ Er ritt zum kaiserlichen Palast, warf die Uniform vor die Stufen des Palastes, nahm das Schwert und legte es oben auf die Sachen. Und dann macht er sich auf den Weg nach Hause.


Canción „Wie Sankt Martin will ich werden“


Peticiones

Ahora queremos hacer oración para nosotros, para que crezcamos en el amor a Dios y a nuestros hermanos y para todos los que están sufriendo en estos días.
1. Immer wenn wir jemanden trösten, der traurig ist, bringen wir Licht in die Welt.
2. Immer wenn wir jemanden besuchen, der einsam ist, bringen wir Licht in die Welt.
3. Immer wenn wir jemandem zuhören, der jemanden zum Reden braucht, bringen wir Licht in die Welt.
4. Immer wenn wir jemanden Hilfe anbieten, bringen wir Licht in die Welt.
5. Immer wenn wir jemanden eine Freude bereiten, bringen wir Licht in die Welt.
6. Immer wenn wir mit jemanden teilen, bringen wir Licht in die Welt.
7. Immer wenn wir unsere Mitmenschen annehmen, bringen wir Licht in die Welt.

Canción „Das Licht erstrahlt im ganzen Land“

1. Das Licht erstrahlt im ganzen Land.
Ich trage eins in meiner Hand.
Ich geh mit der Laterne durch die Dunkelheit.
Wir leuchten hell wie Sterne warm und weit.
2. Die Freude füllt das ganze Land.
Ich trage sie in meiner Hand.
Ich geh mit der Laterne durch die Dunkelheit.
Wir leuchten hell wie Sterne warm und weit.
3. Die Hoffnung stärkt das ganze Land.
Ich trage sie in meiner Hand.
Ich geh mit der Laterne durch die Dunkelheit.
Wir leuchten hell wie Sterne warm und weit.
4. Die Liebe wärmt das ganze Land.
Ich trage sie in meiner Hand.
Ich geh mit der Laterne durch die Dunkelheit.
Wir leuchten hell wie Sterne warm und weit.
5. Das Licht erstrahlt im ganzen Land.
Ich trage eins in meiner Hand.
Ich geh mit der Laterne durch die Dunkelheit.
Wir leuchten hell wie Sterne warm und weit.

Padrenuestro

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
Amen.

Canción „Tragt in die Welt nun ein Licht“

1. Tragt in die Welt nun ein Licht,
sagt allen: Fürchtet euch nicht!
Gott hat euch lieb, Groß und Klein
Seht auf des Lichtes Schein.
2. Tragt zu den Kindern ein Licht,
sagt allen: Fürchtet euch nicht!
Gott hat euch lieb, Groß und Klein
Seht auf des Lichtes Schein.
3. Tragt zu den Kranken ein Licht,
sagt allen: Fürchtet euch nicht!
Gott hat euch lieb, Groß und Klein
Seht auf des Lichtes Schein.

Processión por las calles

Canción „St. Martin, St. Martin“

2. Im Schnee saß, im Schnee saß,
im Schnee, da saß ein armer Mann,
hat Kleider nicht, hat Lumpen an:
„Oh helft mir doch in meiner Not,
sonst ist der bittre Frost mein Tod!“

3. Sankt Martin, Sankt Martin,
Sankt Martin zieht die Zügel an,
sein Ross steht still beim braven Mann.
Sankt Martin mit dem Schwerte teilt
den warmen Mantel unverweilt.
4. Sankt Martin, Sankt Martin,
Sankt Martin gibt den halben still,
der Bettler rasch ihm danken will.
Sankt Martin aber ritt in Eil
hinweg mit seinem Mantelteil.

5. Sankt Martin, Sankt Martin,
Sankt Martin legt sich müd zur Ruh,
da tritt im Traum der Herr hinzu.
Er trägt des Mantels Stück als Kleid,
sein Antlitz strahlet Lieblichkeit.

6. Sankt Martin, Sankt Martin,
Sankt Martin sieht ihn staunend an,
der Herr zeigt ihm die Wege an.
Er fährt in seine Kirch’ ihn ein
und Martin will sein Jünger sein.
7. Sankt Martin, Sankt Martin,
Sankt Martin wurde Priester gar
und dient fromm an dem Altar.
Das ziert ihn wohl bis an das Grab,
zuletzt trug er den Bischofstab.
8. Sankt Martin, Sankt Martin,
Sankt Martin, o du Gottesmann,
nun höre unser Flehen an.
O bitt für uns in dieser Zeit
und führe uns zur Seligkeit.

⑧ Canción „Ich geh‘ mit meiner Laterne“

1.Ich geh mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir.
Dort oben Leuchten die Sterne und unten leuchten wir.
|: Mein Licht ist schön, könnt ihr es sehn? Rabimmel, rabammel, rabumm.

2. Ich geh mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir.
Dort oben Leuchten die Sterne und unten leuchten wir.
|: Ich trag mein Licht, ich fürcht mich nicht. Rabimmel, rabammel, rabumm. 😐

3. Ich geh mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir.
Dort oben Leuchten die Sterne und unten leuchten wir.
|: Der Martinsmann, der zieht voran. Rabimmel, rabammel, rabumm. 😐

4. Ich geh mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir.
Dort oben Leuchten die Sterne und unten leuchten wir.
|: Laternenlicht, verlösch mir nicht. Rabimmel, rabammel, rabumm. 😐

5. Ich geh mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir.
Dort oben Leuchten die Sterne und unten leuchten wir.
|: Wie schön das klingt, wenn jeder singt! Rabimmel, rabammel, rabumm. 😐

6. Ich geh mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir.
Dort oben Leuchten die Sterne und unten leuchten wir.
|: Mein Licht ist aus, ich geh nach Haus. Rabimmel, rabammel, rabumm. 😐

⑨ Canción „Durch die Straßen auf und nieder“

1. Durch die Straßen auf und nieder leuchten die Laternen wieder: rote, gelbe, grüne, blaue, lieber Martin, komm und schaue.
2. Wie die Blumen in dem Garten blüh’n Laternen aller Arten: rote, gelbe, grüne, blaue, lieber Martin, komm und schaue.
3. Und wir gehen lange Strecken mit Laternen an den Stecken: rote, gelbe, grüne, blaue, lieber Martin, komm und schaue.

Canción „Laterne, Laterne“

Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne. Brenne auf mein Licht, brenne auf mein Licht, aber du, meine liebe Laterne nicht.

En la fogata de San Martín Caballero

Las siguientes oraciones leen los papás de los diferentes grupos de catecismo.

Ven, Espíritu Divino, en esta noche, enciende en mí el fuego de tu amor, envía tu luz desde el cielo e ilumina mi corazón. Gracias por estar siempre cerca de mí, con mano poderosa y brazo extendido sales en mi defensa contra aquellos que quieren dañar mi corazón. Pero tu defensa no es la violencia ni la maldad, sino el amor, y eso quiero aprender de Ti, un amor que es paciente y bondadoso, un amor que no es envidioso, ni orgulloso.
1. Oremos por la paz en el mundo, sobre todo en Ucrania. Para que se acaben las agresiones entre los pueblos.
Te pedimos, óyenos.
2. Oremos por las personas en Alemania y en todo Europa. Para que puedan vivir en seguridad y sin carecer de la energía necesaria para calentar sus casas en los meses de invierno.
Te pedimos, óyenos.
3. Oremos por la Paz en nuestra patria México. Para que no haya más violencia, sino concordia y tranquilidad en el pueblo.
Te pedimos, óyenos.
4. Oremos por nuestras familias. Para que siempre seamos capaces de perdonar los unos a los otros.
Te pedimos, óyenos.
5. Oremos por nuestros hijos. Para que sean protegidos de todo peligro y de toda maldad.
Te pedimos, óyenos.
6. Oremos por nuestros hermanos difuntos. Para que puedan ver la luz que nunca se acaba.
Te pedimos, óyenos.
Señor, dame un corazón dócil a tu palabra que me lleven a tomar decisiones correctas que me ayuden a construir una vida segura, no dudo en ningún momento que sólo Tú tienes palabras de vida eterna y que ese fuego del Espíritu Santo no puede apagarse nunca. Gracias por esta noche, porque puedo dormir feliz y seguro en tus brazos.

En el salón parroquial

⑪ Canción „Wenn das Brot, das wir teilen, als Rose blüht“


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